NRW: 15 Kilo Crystal Meth in Kompressor geschmuggelt
Bild: Hauptzollamt Bielefeld
Zollbeamte der Kontrolleinheit am Flughafen Paderborn/Lippstadt stoppten ein Auto mit niederländischem Kennzeichen und führten eine zollrechtliche Überprüfung auf dem Parkplatz Berge durch.
Der 25-jährige Fahrer, der alleine unterwegs war, erklärte, aus den Niederlanden zu kommen und einen Freund in Frankfurt für ein bis zwei Tage besuchen zu wollen. Auf die Frage nach verbotenen Gegenständen wie Waffen oder Drogen antwortete er mit Nein. Dennoch entschieden sich die Beamten, das Fahrzeug genauer zu durchsuchen, und baten den Fahrer, das Auto zu verlassen.
Im Kofferraum fiel den Zollbeamten ein Kompressor auf. Auf Nachfrage gab der Fahrer an, er handle häufiger mit solchen Geräten und habe diesen Kompressor für 400 Euro im Internet gekauft. Während die Beamten das Gerät inspizierten, verhielt sich der Mann zunehmend nervös. Nach dem Öffnen des Kompressors und dem Entfernen des Motors entdeckten die Beamten schließlich 15 Kunststoffbeutel mit einer kristallinen Substanz im Druckluftbehälter. Eine chemische Analyse bestätigte den Verdacht: Es handelte sich um Methamphetamin, auch bekannt als Crystal Meth, wie Ralf Wagenfeld, Pressesprecher des Hauptzollamts Bielefeld, mitteilte.
Die Drogen wurden beschlagnahmt, und der Mann wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Bannbruch in Verbindung mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) eingeleitet. Nach der Vorführung vor einen Haftrichter auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Paderborn befindet er sich weiterhin in Untersuchungshaft.
Die weiterführenden Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn geführt.
Quelle: presseportal.de