Brand auf dem Vordach eines Verwaltungsgebäudes
Bild©Feuerwehr Recklinghausen
Am Donnerstagnachmittag, dem 16. April 2026, brach auf dem Vordach eines Verwaltungsgebäudes in Recklinghausen ein Brand aus. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Die Feuerwehr Recklinghausen wurde um 16:45 Uhr zur Lessingstraße im Westviertel alarmiert. Augenzeugen berichteten von dichtem, schwarzem Rauch, der aus dem Gebäude drang. Aufgrund der Vielzahl eingehender Notrufe erhöhte die Leitstelle noch während der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte das Alarmstichwort. Unter anderem wurde die Alarmstufe „MANV 5 – Massenanfall von Verletzten bis zu fünf Personen“ ausgelöst.
Das betroffene Gebäude ist ein Bürokomplex, der von verschiedenen Mietern genutzt wird. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude bereits größtenteils evakuiert. Alle Anwesenden konnten sich rechtzeitig und eigenständig in Sicherheit bringen, sodass keine Verletzten zu beklagen waren. Die vielfältigen alarmierten Rettungsdiensteinheiten blieben daher in Bereitschaft.
Die Einsatzkräfte stellten fest, dass das Feuer auf das Vordach des Gebäudes begrenzt war. Durch die Hitzeentwicklung platzten einzelne Fenster im ersten und zweiten Obergeschoss, wodurch dichte Rauchschwaden an der Fassade nach oben zogen und deutliche Rußspuren hinterließen. Die Feuerwehr löschte den Brand erfolgreich und verhinderte eine Ausbreitung des Feuers auf das Innere des Gebäudes. Der Schaden im Inneren blieb auf die Räume begrenzt, die direkt an die Außenwand angrenzen. Ob und in welchem Umfang die Infrastruktur der verschiedenen Mieter beeinträchtigt wurde, müssen diese selbst klären.
Besondere Aufmerksamkeit galt einer auf dem Vordach befindlichen Gasflasche, die vorsorglich gekühlt wurde.
Bereits um 17:25 Uhr hatte die Feuerwehr die Lage unter Kontrolle. Anschließend wurden Nachlöscharbeiten sowie umfassende Brandkontrollen durchgeführt.