Am Mittwochnachmittag, dem 9. September, kam es im Hauptbahnhof Bielefeld zu einem Vorfall, bei dem eine 36-jährige Frau Widerstand gegen eine polizeiliche Maßnahme leistete und einen Polizisten in die Hand biss. Ein Zugbegleiter eines Fernverkehrszuges verweigerte der Frau die Weiterfahrt im Hauptbahnhof Bielefeld. Nachdem sie die Aufforderung, den Zug zu verlassen, ignorierte, alarmierte der Zugbegleiter die Bundespolizei. Die herbeigerufenen Bundespolizisten forderten die Frau mehrfach auf, den Zug zu verlassen, was sie aber weiterhin verweigerte. Dabei beleidigte sie die Einsatzkräfte als Rassisten. Bei der zwangsweisen Umsetzung des Fahrtausschlusses kam es zu einem körperlichen Angriff, bei dem die Frau einen Polizisten zweimal in die Hand biss. Die Frau wurde daraufhin gefesselt und zur Wache der Bundespolizei gebracht. Gegen die nigerianische Staatsbürgerin wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe umfassen Widerstand gegen und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Beleidigung. Trotz der Bisse, die der Beamte trotz seiner Handschuhe erlitt, wurde nur eine leichte Verletzung festgestellt, sodass er seinen Dienst fortsetzen konnte.
Am Montagabend wurden bei einem eskalierten Streit in Köln vier Menschen durch Schüsse und Messerstiche verletzt. Laut Informationen von BILD handelte es sich dabei um einen Konflikt zwischen zwei Großfamilien. Dabei kamen sowohl Schusswaffen als auch Messer zum Einsatz.
Die Polizei erreichte mit zahlreichen Einsatzkräften gegen 22 Uhr die Berliner Straße in Köln. Auf dem Gelände einer Tankstelle im Stadtteil Mülheim fanden sie zwei Verletzte vor. Zwei weitere Personen wurden etwa 200 Meter entfernt vor einem Kiosk von Rettungskräften versorgt. Die Tatorte wurden großräumig abgesperrt, zahlreiche Beweismittel gesichert und Zeugen befragt. Die zunehmende Gewalt auf unseren Straßen lässt uns fragen, wo wir noch sicher sind.