Schlägerei im Freibad Bochum
Das Freibad in Bochum wurde am Mittwochnachmittag, dem 24. Juni, nach einem Polizeieinsatz geräumt. Zunächst berichtete die Polizei von einer mutmaßlichen Massenschlägerei mit bis zu 30 Beteiligten. Am darauffolgenden Tag ergab sich jedoch ein differenzierteres Bild der Ereignisse.
Laut Aussagen des Badbetreibers und der Polizei-Pressestelle ereigneten sich zwei Vorfälle hintereinander. Zunächst kam es im Freibad zu einer Auseinandersetzung unter mehreren Personen. Als die Situation eskalierte, informierten die Mitarbeiter des Freibades die Polizei, um eine Verschärfung der Lage zu verhindern, erklärte Christian Seger, Sprecher von Wasserwelten, einen Tag nach dem Vorfall. Die Polizei rückte mit einem großen Kräfteaufgebot an. Jedoch kam es bei diesem Vorfall nicht zu körperlichen Auseinandersetzungen.
Die Gesamtsituation wirft dennoch ein bedrückendes Licht auf den Zustand in Schwimmbädern, da derartige Vorfälle immer häufiger auftreten, sei es durch Gewalt oder andere Übergriffe.
Es ist zutiefst erschreckend und bedrückend, mit anzusehen, wie alles nach und nach verfällt.