NRW: Acht Messer im Rucksack mitgeführt
Bild©Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Ein harmonisches und gemeinschaftliches Zusammenleben in der Form, wie wir es bisher kannten, scheint bei diesem Anblick (Foto) wohl nicht mehr möglich zu sein.
Am späten Abend des 18. April wurde ein 34-jähriger Mann im Dortmunder Hauptbahnhof von Einsatzkräften der Bundespolizei kontrolliert, nachdem er lautstark in der Haupthalle umher geschrien hatte. Während der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten eine Vielzahl von Messern sicher.
Gegen 21:15 Uhr fiel der Mann den Polizisten auf, da er sich ihnen gegenüber sofort unkooperativ und verbal aggressiv verhielt. Während der Überprüfung seiner Identität gab er an, mehrere Messer bei sich zu haben. Eine Durchsuchung seines Rucksacks förderte schließlich acht Messer zutage.
Auf Nachfrage erklärte der Mann, beruflich als Koch tätig zu sein und sich auf dem Heimweg von der Arbeit zu befinden. Allerdings wirkte er deutlich alkoholisiert und räumte auch ein, Alkohol konsumiert zu haben. Aus diesem Grund wurden die Messer von den Beamten beschlagnahmt. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte er ab.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen. Er muss sich nun wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.