Ein Auto erfasst einen 11-jährigen Radfahrer und entfernt sich anschließend vom Unfallort.
Dieses Verhalten lässt einen sprachlos zurück: Rücksichtslos und absolut feige!
Am 17. April 2026 ereignete sich in Mönchengladbach ein Verkehrsunfall, der nicht nur fassungslos macht, sondern auch die Verantwortungslosigkeit mancher Verkehrsteilnehmer auf tragische Weise verdeutlicht. Gegenstand des Vorfalls war ein erst 11-jähriger Fahrradfahrer, der auf der Badenstraße – von der Buschallee kommend, in Richtung Bozener Straße – unterwegs war. Auf Höhe des Edeka-Marktes nahm das Unglück seinen Lauf: Ein dunkler Pkw fuhr plötzlich aus einer Einfahrt heraus und prallte mit dem Kind auf dem Fahrrad zusammen. Der Junge stürzte vom Rad.
Zunächst schien es so, als würde der Autofahrer seiner Verantwortung gerecht werden. Er stieg aus und half dem Jungen auf, doch statt sich um den Zustand des Kindes weiter zu kümmern oder zumindest die Polizei zu alarmieren, setzte er seine Fahrt in Richtung Eickener Straße unbeirrt fort. Zurück blieb ein verletztes Kind und die Frage, wie jemand so etwas tun kann.
Zum Glück wurden die Verletzungen des Jungen als leicht eingestuft und konnten ambulant in einem nahegelegenen Krankenhaus versorgt werden. Doch das macht das Verhalten des Fahrers keineswegs weniger verwerflich. Eine solche Fahrlässigkeit zeigt nicht nur fehlende Einsicht, sondern auch einen erschreckenden Mangel an Empathie.
Die Polizei Mönchengladbach ist nun dringend auf Hinweise von Zeugen angewiesen. Wer den Vorfall beobachtet hat oder sachdienliche Hinweise zum gesuchten Fahrzeug oder Fahrer geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161-290 bei der Polizei zu melden. Aufklärungsarbeit ist hier von größter Bedeutung – nicht nur im Hinblick auf Sühne, sondern auch, um das Vertrauen in gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr wiederherzustellen.