Höxter: Sportwagen rast durch Wohngebiet und prallt gegen Scheune
Bild: Kreispolizeibehörde Höxter
Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit ist ein schwarzer Sportwagen durch Höxter-Bosseborn gefahren und schließlich gegen eine Fachwerkscheune geprallt. Der Fahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden liegt voraussichtlich deutlich über 100.000 Euro. Die Polizei sucht nun Zeugen.
Der schwarze Elektro-Sportwagen war am Montag, 26. Oktober, zunächst einer Polizeistreife auf der K18 zwischen Höxter und Bosseborn aufgefallen. Gegen 15.10 Uhr fuhr das Auto auf der kurvigen Strecke in Richtung Bosseborn – offenbar mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Dabei schnitt der Fahrer die Kurven und überquerte die Mittellinie deutlich. Dadurch gefährdete er auch den entgegenkommenden Streifenwagen, dessen Besatzung nach rechts ausweichen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Sportwagen geriet kurz ins Schleudern, setzte seine Fahrt jedoch mit hoher Geschwindigkeit fort.
Die Streifenwagenbesatzung wendete anschließend auf der K18, verlor den Sportwagen aber zunächst aus den Augen. Wenig später beobachteten die Beamten aus einiger Entfernung, wie das schwarze Auto kurz vor dem Ortseingang weiterhin mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Tempo-70-Zone fuhr. Unmittelbar vor dem Ortsschild bog der Fahrer nach rechts in einen Feldweg ab. Danach brach der Sichtkontakt erneut ab.
Kurz darauf prallte der 39-jährige Fahrer in einem Wohngebiet von Bosseborn gegen die Wand einer Fachwerkscheune. Sein Auto wurde im Frontbereich schwer beschädigt. Auch die Scheunenwand war so stark verformt, dass später ein Statiker die Stabilität des Gebäudes prüfen musste. Niemand wurde verletzt. Der gesamte Sachschaden dürfte jedoch deutlich über 100.000 Euro liegen.
Bei der anschließenden Überprüfung des Fahrers stellte die Polizei keine Anzeichen für Alkohol- oder Drogenkonsum fest. Allerdings besaß der 39-Jährige seit mehreren Jahren keine gültige Fahrerlaubnis mehr.
Quelle: presseportal.de