Moers: Sperrmüllbrand breitet sich auf Wohn- und Geschäftshaus aus
Bild: Feuerwehr Moers
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 18. Juni 2026, wurde die Feuerwehr Moers um 0:50 Uhr zu einem brennenden Sperrmüllhaufen in der Lotharstraße in Moers-Meerbeck gerufen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Bereich vor dem Gebäude bereits in Vollbrand. Die Flammen hatten sich zudem auf das Erdgeschoss, in dem sich ein Lokal befand, und eine Wohnung im ersten Obergeschoss ausgebreitet. Das gesamte Wohn- und Geschäftshaus, einschließlich aller sechs Wohneinheiten und des Treppenbereichs, war stark verraucht. Es wurde zunächst eine Person vermisst, was die Einsatzkräfte dazu veranlasste, unverzüglich mit einer umfassenden Brandbekämpfung und Menschenrettung zu beginnen. Gleichzeitig wurde die Alarmstufe erhöht, wodurch zusätzliche Einsatzkräfte nachrückten.
Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass sich der vermisste Mieter zum Zeitpunkt des Brandes nicht in seiner Wohnung befunden hatte. Die übrigen Bewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen und versammelten sich auf der Straße vor Ort.
Nach einer ersten medizinischen Versorgung wurden zwei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Ein Feuerwehrmann erlitt während der Löscharbeiten leichte Verletzungen, konnte jedoch nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.
Infolge des erheblichen Rauch- und Brandschadens sind die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss sowie das Lokal im Erdgeschoss derzeit unbewohnbar und nicht betriebsbereit.
Die Ermittlungen zur Brandursache übernimmt nun die Kriminalpolizei, die die Einsatzstelle entsprechend übernommen hat.