Die Plage: Baustelle auf der Schüruferstr
Die Baustellenproblematik auf der Schüruferstraße in Dortmund bleibt weiterhin ein Dauerbrenner. Vom 15. bis voraussichtlich 29. Juni 2026 wird die Straße erneut teilweise gesperrt, da die DONETZ in diesem Zeitraum Stromkabel verlegen möchte. In Dortmund entsteht zunehmend der Eindruck, dass selbst kleinere Maßnahmen einzeln und mit scheinbar übertriebener Sorgfalt angegangen werden. Warum das Stromkabel nicht bereits eine Woche zuvor bei der Glasfaserverlegung mit verlegt wurde, bleibt wohl ein Rätsel. Es scheint, als könnten Bauunternehmen hier in Dortmund ein kleines Vermögen verdienen. Es ist jedoch ebenso denkbar, dass die Lehrenden im Bauwesen als Kinder keine Gelegenheit hatten, im Sandkasten zu spielen.
Der Staat sollte dringend Schulungskurse für Baudozenten anbieten, in denen vermittelt wird, wie Baustellen effektiv geplant und koordiniert werden können. Auch Weiterbildungskurse im Ausland sollten in Erwägung gezogen werden, beispielsweise in China oder Japan. Dort entstehen innerhalb einer Woche 10 Kilometer Autobahn oder sogar ein ganzes Krankenhaus. In Deutschland würde man es als ein Mammutprojekt bezeichnen, das sich über Jahrzehnte erstrecken würde. Zweifellos wird dies für die Anwohner und Geschäftsleute erneut zu einer erheblichen Belastung werden.