Der Hyundai prallte gegen eine Mauer.
Bild(c)Kreispolizeibehörde Mettmann
Ein 18-jähriger Autofahrer aus Monheim am Rhein hatte am Mittwochabend, dem 20. Mai 2026, offenbar mehr als nur Glück, als er während eines Überholmanövers die Kontrolle über seinen Wagen verlor und verunglückte. Trotz eines Überschlags und des anschließenden Aufpralls gegen eine Mauer blieb der junge Fahrer unverletzt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand ereignete sich der Unfall wie folgt:
Gegen 22 Uhr war der junge Mann mit seinem Hyundai i20 auf der Alfred-Nobel-Straße in Richtung Langenfelder Straße unterwegs. In der Nähe der Einfahrt zu einem dortigen Werksgelände setzte er zu einem Überholmanöver an, um ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu passieren.
Dabei übersah er offenbar eine Verkehrsinsel und reagierte zu spät. Beim Versuch auszuweichen, verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet auf eine Grünfläche, wo sich sein Auto überschlug, und prallte schließlich seitlich gegen eine Mauer. Der Wagen blieb auf seiner Seite liegen.
Mitarbeitende des Werkschutzes der angrenzenden Firma alarmierten sofort Rettungsdienst und Polizei. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 18-Jährige unverletzt geblieben war – ein glücklicher Umstand angesichts des schweren Unfallgeschehens. Sein Fahrzeug hingegen war so stark beschädigt, dass es als Totalschaden abgeschleppt werden musste.
Im Zuge der Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der junge Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h im Bereich der Unfallstelle deutlich überschritten haben könnte.
Wie hoch der Gesamtschaden ist, steht noch nicht abschließend fest. Die Polizei schätzt jedoch, dass er im mittleren vierstelligen Bereich liegt. Ob der Unfallverursacher seine Fahrerlaubnis behalten darf oder möglicherweise zur Teilnahme an einem Aufbauseminar verpflichtet wird, entscheidet die Führerscheinstelle zu einem späteren Zeitpunkt. Zu diesem Zweck wurde ein entsprechender Bericht angefertigt.
Quelle: presseportal.de