Schwelm: Umgekippter LKW sorgt für Sperrung der Wittener Straße
Die Feuerwehr Schwelm wurde am heutigen Montag um 10:16 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Wittener Straße alarmiert. Der Notruf meldete einen umgestürzten Lastkraftwagen, der dringendes Eingreifen erforderlich machte.
Unverzüglich machte sich die hauptamtliche Wachbesatzung mit zwei Einsatzfahrzeugen auf den Weg zur Unglücksstelle. Als die Feuerwehrkräfte am Ort des Geschehens eintrafen, bot sich ihnen folgende Situation: Ein schwer beladener Sattelzug, der mit Sand transportierte, hatte aus bislang ungeklärter Ursache die Fahrbahn verlassen und war schließlich seitlich auf einem angrenzenden Feld zum Stillstand gekommen. Glücklicherweise konnte der Fahrer des Lkw das Fahrzeug eigenständig und unverletzt verlassen. Allerdings traten aus dem Lkw Hydrauliköle aus, was ein sofortiges Handeln erforderlich machte.
Um den Vorfall effektiv zu bewältigen und die Gefahr einzudämmen, wurde umgehend eine Nachalarmierung von zusätzlichen Einsatzkräften vorgenommen. Vor Ort dichteten die Feuerwehrleute den beschädigten Hydrauliköltank ab, um ein weiteres Austreten der Flüssigkeit zu verhindern. Gleichzeitig kümmerten sie sich um den Fahrer, welcher bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut wurde. Parallel dazu wurden Maßnahmen ergriffen, um den Brandschutz sicherzustellen und die Einsatzstelle sorgfältig gegen den fließenden Verkehr zu sichern, um weitere Gefahren zu vermeiden.
Ein besonderes Problem stellte die Tatsache dar, dass bereits ausgetretener Kraftstoff ins Erdreich gelangt war. Aufgrund der potenziellen Gefahr für die Umwelt wurde umgehend die untere Wasserbehörde informiert, damit entsprechende Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeleitet werden können.
Aktuell warten die Einsatzkräfte auf das Eintreffen eines Spezialunternehmens, das mit der Bergung des Sattelzugs beauftragt wurde. Es ist geplant, das weitere Vorgehen gemeinsam vor Ort abzustimmen. Aus Sicherheitsgründen bleibt die Wittener Straße vorerst vollständig gesperrt, um sowohl die Einsatzkräfte als auch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Bei diesem Einsatz sind Feuerwehr und Rettungsdienst mit insgesamt bis zu zwölf Einsatzkräften und vier Fahrzeugen beteiligt. Neben der hauptamtlichen Wachbesatzung ist auch der Löschzug Stadt im Einsatzgeschehen eingebunden. Um den Grundschutz für das restliche Stadtgebiet weiterhin zu gewährleisten, wurden zusätzliche Feuerwehreinheiten in Alarmbereitschaft versetzt. Der Einsatz vor Ort dauert derweil an und wird voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen.