Wie das deutsche Fernsehen sich selbst abschafft!
Das deutsche Fernsehen vermittelt zunehmend den Eindruck von Stillstand und Ermüdung. Seit Jahren werden Serien in Dauerschleifen wiederholt – sei es CSI: New York oder Miami, irgendwann ist die Attraktivität dieser Formate erschöpft. Ähnliches lässt sich bei Talkshows beobachten: Zu oft rücken Moderatorinnen und Moderatoren ihre eigene Selbstdarstellung in den Vordergrund, was beim Publikum nicht immer gut ankommt.
Zudem sorgt auch die Art und Weise, wie öffentlich-rechtliche Sender wie ARD und ZDF auftreten, für Unmut. Kritiker werfen ihnen vor, sich zunehmend in öffentliche Debatten einzumischen und dabei eine erzieherisch-moralisierende Haltung einzunehmen, die von vielen Zuschauerinnen und Zuschauern als unangemessen empfunden wird. Die durch Zwangsgebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Sender sollten als Vorbild vorangehen.
Doch selbst Streamingdienste, die oft als moderne Alternative gehandelt werden, enttäuschen in gewisser Weise. Plattformen wie Amazon Prime und Netflix setzen regelmäßig auf das Wiederverwerten bereits bekannter Filme, was den Eindruck von echter Vielfalt stark relativiert. Der Fokus scheint vor allem darauf zu liegen, Abonnenten fortlaufend zur Kasse zu bitten, während kreative und innovative Inhalte auf der Strecke bleiben.
Fazit: Der Schwerpunkt liegt inzwischen nicht mehr auf den Zuschauern, sondern auf den durch die verpflichtenden Gebühren erzielten Einnahmen.