Öffentlichkeitsfahndung nach Geschäftseinbruch: Wer kennt die Täter?
Am Mittwochabend, dem 22. April, ereignete sich ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft in der Schürbankstraße. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und die Polizei konnte einen Tatverdächtigen festnehmen.
Gegen 21:30 Uhr betrat ein Mann die Filiale des Supermarkts. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte es sich dabei um den letzten „Kunden“ kurz vor Ladenschluss. Im Bereich der Kasse überreichte er dem Kassierer einen Jutebeutel und forderte unter Androhung einer mutmaßlichen Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld.
Der Verdächtige flüchtete daraufhin auf einem Fahrrad in unbekannte Richtung und entkam zunächst mit einem vierstelligen Geldbetrag. Der 20-jährige Kassierer blieb bei dem Vorfall körperlich unverletzt.
Im Zuge einer unverzüglich eingeleiteten Fahndung gelang es den Einsatzkräften jedoch, den Flüchtigen in der Marsbruchstraße vorläufig festzunehmen. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten sowohl die erbeutete Geldsumme als auch eine täuschend echt wirkende Schreckschusspistole, die beschlagnahmt wurde.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass das vom Täter benutzte Fahrrad ebenfalls als gestohlen gemeldet war. Auch dieses wurde von der Polizei sichergestellt.
Der 45-jährige Verdächtige, der keinen festen Wohnsitz besitzt, stand nach ersten Erkenntnissen unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Da sich sein Gesundheitszustand während des polizeilichen Einsatzes verschlechterte, wurde er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert. Während seines stationären Aufenthalts wird er dort von Polizeikräften bewacht.