NRW: Aggressives Verhalten und Messer im Hauptbahnhof Bochum
Am 18. März führte ein Mann mit einem Cuttermesser im Hauptbahnhof Bochum zu einem Polizeieinsatz. Aufgrund seines unkooperativen und aggressiven Verhaltens wurde er schließlich von Einsatzkräften der Bundespolizei gefesselt. Gegen 15:25 Uhr fiel den Beamten ein 40-jähriger Mann auf, der ein Messer in einer Gürteltasche offen mit sich führte und gleichzeitig mehrere Bierflaschen in den Händen hielt. Als die Beamten ihn ansprachen, reagierte der marokkanische Staatsbürger sofort aggressiv, beleidigte die Einsatzkräfte und zeigte eine konfrontative Haltung. Selbst nach wiederholten Aufforderungen änderte er sein Verhalten nicht.
Die Polizisten beschlagnahmten daraufhin das Messer und belehrten den Mann über die Rechtslage. Da er auf die Ausstellung eines Protokolls für das Messer bestand, willigte er ein, die Beamten in die Dienststelle zu begleiten. Auf dem Weg dorthin blieb er jedoch aggressiv, beleidigte die Polizisten weiter und brachte seine Hände wiederholt in Boxer ähnliche Positionen auf Kopfhöhe, was als bedrohlich wahrgenommen wurde. Dies veranlasste die Beamten, ihn zu fesseln.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,4 Promille. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen abgeschlossen waren, beruhigte sich der Mann aus Bochum und konnte entlassen werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.