Ungeheuerlich, aber wahr: Die Realität, die wir nicht für möglich hielten
Am späten Donnerstagabend, dem 29. Januar, wurde die Polizei zum Bahnhof Windeck-Schladern gerufen. Ein Fahrgast im Regionalexpress 9 in Richtung Aachen hatte einen Mitarbeiter der Deutschen Bahn angegriffen, wobei er ihn nieder prügelte und trat.
Als der Streifenwagen eintraf, war der Rettungsdienst bereits anwesend und kümmerte sich um den 59-jährigen Zugbegleiter. Dieser erlitt eine blutende Kopfverletzung.
Nur wenige Tage später, am 2. Februar, kam es zu einem weiteren Vorfall, diesmal in einer Wohnung am Märkischen Ring in Hagen. Dort war gegen 8:45 Uhr ein Gerichtsvollzieher im Rahmen einer Vermögensauskunft tätig, als die Situation außer Kontrolle geriet. Laut eigener Aussage wurde er vom 37-jährigen Bewohner bedrängt und sogar körperlich attackiert.
Angriffe auf Einsatzkräfte sowie Übergriffe auf Bahnmitarbeiter und Reisende im öffentlichen Verkehr nehmen zunehmend zu und gehören mittlerweile beinahe zum Alltag.
Der Staat fordert uns dazu auf, verstärkt auf Bus und Bahn umzusteigen. Doch dass dies im Jahr 2026 zu einem potenziell lebensgefährlichen Unterfangen geworden ist, hat man uns nicht mitgeteilt.