Hagener greift Gerichtsvollzieher an und leistet Widerstand gegen die Polizei
Am Montagmorgen, dem 2. Februar, entwickelte sich in einer Wohnung am Märkischen Ring in Hagen eine unangenehme Szene, die schließlich die Polizei auf den Plan rief. Ein Gerichtsvollzieher war gegen 8:45 Uhr mit einer Maßnahme zur Vermögensauskunft vor Ort, als die Situation plötzlich eskalierte. Nach eigenen Angaben wurde der Beamte von dem 37-jährigen Bewohner bedrängt und sogar körperlich angegangen. Der Mann stieß ihn zur Seite und verließ fluchtartig die Wohnung in Richtung Gertrudstraße.
Während die Polizei den Vorfall mit dem Gerichtsvollzieher besprach, kehrte der Tatverdächtige unerwartet zurück. Seine Rückkehr brachte jedoch keine Klärung, sondern sorgte für weiteren Tumult: Er schlug die Hände eines Polizisten weg und verweigerte die Zusammenarbeit, als die Beamten versuchten, ihn festzunehmen. Trotz seiner Gegenwehr konnte er schließlich fixiert werden.
Zu den Geschehnissen wollte der 37-Jährige keine Stellung nehmen. Nun muss er sich jedoch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, und eine Strafanzeige wurde gegen ihn gestellt. Ein Vorfall, der zeigt, dass derartige Amtshandlungen gelegentlich alles andere als ruhig verlaufen.