Mann entblößt
Am 30. Januar informierten Mitarbeiter der Bahn die Bundespolizei darüber, dass sie einen Mann festhielten, der zuvor in der S-Bahn der Linie 1 durch unangemessenes Verhalten auffällig geworden war. Der Mann wurde daraufhin von den Beamten vorläufig festgenommen. Gegen 15:00 Uhr ging der Notruf der Sicherheitsmitarbeiter bei der Bundespolizei in Dortmund ein. Sie baten um dringende Unterstützung, da es ihnen gelungen war, den Mann am Bahnsteig zu Gleis 6 des Dortmunder Hauptbahnhofs festzuhalten, obwohl dieser zuvor versucht hatte zu fliehen.
Die eingetroffenen Polizisten übernahmen die Person und legten ihm zur Sicherung Handfesseln an. Nach einer Belehrung schilderten die Zeugen die Ereignisse: Der 30-jährige Mann habe sich in der S-Bahn entblößt und anschließend an seinem erigierten Glied manipuliert. Trotz Aufforderung, sein Verhalten zu unterlassen, setzte der wohnungslose sein Handeln fort. Kurz vor Abfahrt des Zuges in Richtung Mülheim an der Ruhr versuchte er schließlich, sich der Situation durch Flucht zu entziehen. Die Sicherheitspersonen hielten ihn jedoch bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Nach der Belehrung verweigerte der Beschuldigte jegliche Aussage. Da seine Identität vor Ort nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, wurde er zur Polizeidienststelle gebracht. Ein Abgleich seiner Fingerabdrücke bestätigte schließlich seine Identität eindeutig. Nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde dem Mann ein Platzverweis für den Dortmunder Hauptbahnhof erteilt, und er wurde entlassen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein und sicherte zu Beweiszwecken das relevante Videomaterial aus dem Hauptbahnhof sowie aus der betreffenden S-Bahn.