Explosion gemeldet - Schwer verletzte Person auf ehemaliger Bahntrasse aufgefunden
Bild©Feuerwehr Gladbeck
Am Donnerstag, dem 9. April 2026, wurde die Feuerwehr Gladbeck mit dem Alarmstichwort „Explosion“ gerufen. Laut Berichten war im Bereich der Stollenstraße eine Detonation zu hören, und Zeugen meldeten zudem Hilferufe einer Person. Aufgrund der Dringlichkeit wurden sowohl die Kräfte der Hauptwache als auch die freiwilligen Einheiten des Löschzugs Nord und des Löschzugs Süd mobilisiert.
Bei der ersten Erkundung vor Ort stellte sich heraus, dass die Einsatzstelle nicht auf der Stollenstraße lag, sondern auf einer nahegelegenen, stillgelegten Bahntrasse. Da sich der Bereich nicht mit Großfahrzeugen erreichen ließ, entschied man sich, die Suche zu Fuß fortzusetzen. Die Trasse wurde über verschiedene Zugangswege systematisch untersucht, wobei mehrere Trupps gleichzeitig das Gelände absuchten. Schließlich konnte auf Höhe der Kampstraße eine schwer verletzte männliche Person lokalisiert werden.
Die medizinische Erstversorgung übernahm ein Notarzt zusammen mit zwei Rettungswagenbesatzungen. Trotz intensiver Ermittlungen blieb während des Einsatzes unklar, was die Explosion ausgelöst hatte. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber wurde letztlich nicht benötigt. Der verletzte Mann wurde abschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.