Drei Verkehrsunfälle innerhalb von drei Stunden auf der A40
Bild©Feuerwehr Mülheim an der Ruhr
Mehrere Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung forderten heute Feuerwehr und Rettungsdienst in Mülheim an der Ruhr stark heraus.
Um 14:00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund, kurz vor der Ausfahrt Heimaterde (Rhein-Ruhr-Zentrum), gerufen. Beteiligt waren ein Löschfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug, der Rettungsdienst der Feuerwache 2 sowie der Führungsdienst und ein Rüstwagen der Feuerwache 1. An der Einsatzstelle war es zu einem leichten Auffahrunfall zwischen zwei Pkw gekommen, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Die Feuerwehr Heißen sicherte die Unfallstelle ab, während keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren. Die verletzte Person wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach etwa 30 Minuten übergab man den Einsatzort in die Verantwortung der Autobahnpolizei.
Nur 15 Minuten nach Abschluss dieses Einsatzes wurde erneut ein Verkehrsunfall auf der A40, ebenfalls in Fahrtrichtung Dortmund, gemeldet. Er ereignete sich hinter der Abfahrt Heißen, wo ein Pkw mit drei Insassen aus noch ungeklärter Ursache auf einen am Standstreifen stehenden Sattelauflieger auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilte sich das Fahrzeug bis zur Windschutzscheibe unter dem Auflieger. Trotz des schweren Unfalls blieben die beiden Erwachsenen und ein Kleinkind nahezu unverletzt und konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Nach einer Untersuchung durch den Rettungsdienst wurden sie vorsorglich zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 17:00 Uhr kam es zu einem dritten Unfall auf der A40 in Fahrtrichtung Dortmund, diesmal an der Zuflussregelanlage der Auffahrt Winkhausen. Dort fuhr ein mit zwei Personen besetzter Pkw auf einen vorausfahrenden Wagen mit einer Person auf. Ein zufällig anwesendes Notarzteinsatzfahrzeug aus Mönchengladbach, dessen Team gerade auf dem Weg zu einer Patientenverlegung nach Essen war, leistete sofort Erste Hilfe, bis die Mülheimer Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Nach medizinischer Untersuchung wurden zwei leicht verletzte Personen in nahegelegene Krankenhäuser transportiert. Zudem mussten auslaufende Betriebsstoffe abgestreut und aufgenommen werden. Ein nicht mehr fahrbereiter Pkw wurde auf den Seitenstreifen geschoben. Nach etwa 30 Minuten war die Auffahrt wieder befahrbar.
Im Verlauf des Tages wurden die Einsatzkräfte zusätzlich zu zwei kleineren Bränden, einem ausgelösten Heimrauchmelder, einer Brandmeldeanlage, einem weiteren Verkehrsunfall sowie einer Tragehilfe alarmiert.