Ein Schlag ins Gesicht für alle, die an Gerechtigkeit glauben.
Ein Polizist verliert durch Schüsse aus einer Dienstwaffe sein Leben. Nun wurde das Urteil verkündet – der Angeklagte wird als schuldunfähig eingestuft. Diese Entscheidung sorgt für Empörung bei den Zuschauern, während die Gewerkschaft der Polizei ihre „Fassungslosigkeit“ äußert.
Nachdem die Plädoyers des Prozesses abgeschlossen sind und der Angeklagte mit gesenktem Kopf aus dem Saal 38 des Landgerichts Saarbrücken geführt wird, bricht plötzlich ein Aufschrei im Publikum aus. „Skandal“, ruft jemand lautstark. Andere schließen sich an: „Lächerlich!“ und „Alle Leben sind zerstört!“, ergänzt eine Frau sichtlich aufgewühlt. Auch die Deutsche Polizeigewerkschaft Saarland reagiert mit scharfen Worten und bezeichnet das Urteil als einen „Schlag ins Gesicht“. Die Staatsanwaltschaft kündigt derweil an, in Revision gehen zu wollen.
Dieses Urteil hinterlässt tiefe Spuren – nicht nur bei den Angehörigen des Opfers, sondern bei allen Polizeibeamtinnen und -beamten, die täglich ihren gefährlichen Dienst leisten.