Völs: Siebenjährige wehrt Entführungsversuch durch Duo ab
Nach einem schockierenden Vorfall in Völs in Tirol, bei dem ein siebenjähriges Mädchen am Montagmittag auf ihrem Heimweg von der Schule beinahe entführt wurde, arbeiten die Ermittler weiterhin intensiv daran, die beiden maskierten Tatverdächtigen zu identifizieren.
Die Situation nahm eine beängstigende Wendung, als zwei Personen aus einem Auto stiegen und das Kind an Arm und Hand packten. Mutig setzte sich das Mädchen zur Wehr, befreite sich und rannte davon. Zu Hause erzählte sie ihrer Mutter von dem erschreckenden Ereignis, das sich nahe einem Parkplatz in der Innsbrucker Straße ereignet hatte. Gemeinsam wandten sie sich an die Polizeiinspektion in Kematen, um den Vorfall anzuzeigen. Trotz einer unmittelbar eingeleiteten Fahndung blieb die Suche nach den Tätern bislang erfolglos.
Laut Polizeiangaben haben sich bisher keine Zeugen gemeldet, wie Polizeisprecher Christian Viehweider erklärte. Er rief die Bevölkerung dazu auf, sachdienliche Hinweise umgehend mitzuteilen. Der Vorfall werde äußerst ernst genommen, weshalb in der betroffenen Gegend verstärkt Patrouillen durchgeführt werden.
Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben:
Die beiden mutmaßlichen Täter bewegten sich in einem weißen Seat. Der Mann war schlank, etwa 1,70 bis 1,85 Meter groß und trug eine schwarze Jeans sowie eine schwarze Lederjacke. Ergänzt wurde sein Erscheinungsbild durch weiße Turnschuhe, schwarze Lederhandschuhe und eine schwarze Sturmhaube.
Die Frau wurde auf circa 1,70 Meter geschätzt. Sie war bekleidet mit einer lila beigen Jogginghose, einer weißen Wolljacke und blauen Handschuhen. Ihre Maske bestand aus einer blauen Skihaube.