Umbau von Pyrotechnik missglückt - Finger ab
Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei rückten am Mittwochabend (18. Februar, 19:12 Uhr) zur Hultschiner Straße aus, weil ein Rauchmelder in einer Wohnung auslöste.
Am Einsatzort trafen die Rettungskräfte auf einen 33-jährigen Mann, der eine blutende Hand hielt. Die Verletzung war bereits notdürftig mit einem Verband versorgt worden. Während der notärztlichen Behandlung im Rettungswagen gab der Verletzte an, mit pyrotechnischen Gegenständen experimentiert zu haben. Dabei kam es zu einer ungewollten Explosion, bei der er unter anderem einen Finger verlor. Am Gebäude selbst entstand kein Schaden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete ein Richter des Amtsgerichts Duisburg eine Durchsuchung der Wohnung des Mannes an. Im Zuge der Ermittlungen fanden die Beamten neben dem abgetrennten Finger auch weiteren Sprengstoff. Daraufhin wurden Experten des Landeskriminalamtes NRW hinzugezogen.
Der schwer verletzte Mann wurde zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik gebracht. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet, die Ermittlungen werden vom Kriminalkommissariat 11 geführt.