Mann bedroht einen Passanten in der Fußgängerzone
Eine ungewöhnliche Szene ereignete sich am Donnerstagabend (19. Februar) in der Elberfelder Straße in Hagen. Gegen 18:30 Uhr soll ein 54-jähriger Mann einen Passanten bedroht haben. Er forderte ihn auf, den Bereich in der Fußgängerzone sofort zu verlassen, andernfalls würde er auf ihn schießen. Um seine Drohung zu untermauern, griff der Mann in seine Jackentasche, offenbar mit der Absicht, eine Schusswaffe vorzutäuschen.
Kurz darauf traf eine Polizeistreife im Umfeld auf den Beschuldigten und unterzog ihn einer Kontrolle. Bei einer Durchsuchung stellte sich jedoch heraus, dass der Verdächtige tatsächlich keine Waffe bei sich hatte. Während des gesamten Einsatzes zeigte sich der Mann äußerst aggressiv und schwankte merklich in seiner Stimmung. Zudem wirkte er stark alkoholisiert: Seine Sprache war undeutlich, er hatte Schwierigkeiten, stabil zu stehen und verhielt sich insgesamt auffällig. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte der Hagener ab.
Um weitere Straftaten zu verhindern, brachte die Polizei den Mann in Gewahrsam. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Bedrohung erstattet. Diese Eskalation zeigt erneut, wie wichtig es ist, bei Vorfällen dieser Art professionell und schnell zu handeln, um die Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu gewährleisten.