Der vollständige Zusammenbruch
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In Deutschland scheint es, als würden Banken, Behörden, Ämter, Vereine und auch Städte zunehmend sich selbst überlassen, ohne nennenswerte Kontrolle oder klare Struktur. Es entsteht der Eindruck, dass reine Willkür das Geschehen bestimmt und jeder nach Lust und Laune handelt. Der Alltag wirkt zunehmend unorganisiert, denn kaum etwas scheint mehr reibungslos zu funktionieren. Seit der Pandemie hat sich das soziale Miteinander spürbar verändert – Menschen begegnen einander oft mit kühler, Distanz und wenig Empathie. Im Zentrum des Geschehens scheinen Macht und finanzielle Interessen zu stehen, während andere Werte immer weiter in den Hintergrund rücken.
Text: Uwe Kohlmann