Gelsenkirchen: Rettungseinsatz auf der Halde Rungenberg
Bild©Feuerwehr Gelsenkirchen
Am Sonntag, dem 23. November 2025, gegen 16 Uhr, ging bei der Feuerwehr Gelsenkirchen ein Notruf von der Halde Rungenberg ein. Ein Passant hatte ein bewusstloses Kind entdeckt, das in einem bewaldeten Abhang der Halde lag. Da es ihm nicht möglich war, dem gestürzten Kind Erste Hilfe zu leisten, und dieses nicht auf seine Rufe reagierte, verständigte er die Feuerwehr.
Dank ihrer Ortskenntnisse erreichten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gelsenkirchen die gemeldete Stelle rasch. Vor Ort zeigte sich folgende Situation: Ein Kind war mit einem Mountainbike auf der Halde unterwegs und bei der Abfahrt unbemerkt rund zehn Meter einen steilen Abhang hinuntergestürzt. Es blieb bewusstlos im dichten Gestrüpp liegen. Eine Polizeistreife der Gelsenkirchener Polizei war kurz vor den Feuerwehrkräften eingetroffen und leistete bereits Erste Hilfe im Abhang.
Der Notarzt verschaffte sich Zugang zum Kind, um die medizinische Erstversorgung zu beginnen. Gleichzeitig übernahm die Besatzung des Rettungswagens der Feuerwehr die Planung für die technische Rettung aus dem schwierig zugänglichen Gelände. Zur Unterstützung wurden eine Drehleiter und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug nachalarmiert.
Während der Versorgung vor Ort wurde festgestellt, dass das Kind mittlerweile wieder bei Bewusstsein war, jedoch keine Erinnerung an den Unfall hatte. Daher konnte nicht geklärt werden, wie lange es bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Abhang gelegen hatte. Nach der Schaffung eines besseren Zugangs wurde das Kind mithilfe einer Schleifkorbtrage gerettet und in den vorgeheizten Rettungswagen gebracht. Anschließend erfolgte der Transport in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung und Behandlung.